Scheidungsvoraussetzungen:

Ob ein Antrag auf Scheidung der Ehe bei Gericht eingereicht werden kann, ist davon abhängig, wie lange die Ehegatten voneinander getrennt leben und ob bei einjährigem Getrenntleben der Eheleute nur einer der Ehegatten oder beide die Ehescheidung möchten.

Leben die Eheleute mindestens drei Jahre (ehebezogen) voneinander getrennt, so wird gemäß § 1566 Abs. 2 BGB vom Gesetzgeber unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe der Parteien gescheitert ist. Für die Scheidung der Ehe reicht daher die Darlegung der dreijährigen Trennung aus. Das Gericht hat weder die Umstände des Scheiterns der Ehe zu prüfen, noch die Frage, ob eine Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft in Betracht kommt.

Leben die Ehegatten erst ein Jahr voneinander getrennt und möchte nur einer der Ehegatten die Ehescheidung, so gehört es zur Schlüssigkeit des Scheidungsantrages, das Scheitern der Ehe im Einzelnen darzulegen, also neben der ehebezogen Trennung von mehr als einem Jahr auch die fehlende Bereitschaft zur Wiederaufnahme der ehelichen Lebensgemeinschaft darzustellen.

Leben die Ehegatten nicht oder noch kein Jahr voneinander getrennt muss gleichzeitig ein Abwarten des Trennungsjahres für den die Scheidung betreibenden Ehegatten aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, nicht hinzunehmen sein. Es müssen also ganz erhebliche, schwerwiegende Gründe in der Person des anderen Ehepartners vorliegen, die es dem antragstellenden Ehegatten nicht zumutbar erscheinen lassen, länger an den anderen als Ehepartner gebunden zu sein.

Wer kann den Scheidungsantrag stellen?

Der Scheidungsantrag kann nur durch einen Rechtsanwalt gestellt und bei Gericht eingereicht werden. Suchen Sie sich am besten einen Fachanwalt für Familienrecht mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet des Familienrechts.

 

Warum sie es sich wert sein sollten, Beratung durch einen Fachanwalt für Familienrecht zu suchen.

Hochqualifizierte und fachlich fundierte familienrechtliche Beratung kann nicht durch Rechtsratgeber oder Informationen aus dem Internet ersetzt werden.

Genauso wie sie sich im Falle einer gravierenden Erkrankung in die Behandlung eines Facharztes mit entsprechender Qualifikation begeben, sollten Sie es sich auch bei einer so hochsensiblen Angelegenheit wie einer Trennung und Ehescheidung wert sein, das bestmögliche an anwaltlicher Beratung und Vertretung im Familienrecht in Anspruch zu nehmen, was sie bekommen können.

Eine solche hochqualifizierte und kompetente Beratung finden Sie ausschließlich bei einem Fachanwalt für Familienrecht mit langjähriger Berufserfahrung und daraus resultierender, über Jahre hinweg gewachsener Kompetenz auf dem Gebiet des Familienrechts.

Weshalb sie sich auch im Ehescheidungsverfahren selbst einen Anwalt nehmen sollten.

Rechtlich ist es zwar möglich, dass Ehescheidungsverfahren aus Gründen der Kostenersparnis mit nur einem Anwalt durchzuführen. Bei dieser Handhabung ist aber nur der Ehegatte anwaltlich vertreten, der den Anwalt beauftragt hat, die Ehescheidung zu beantragen. Der andere Ehegatte ist anwaltlich nicht vertreten, d. h. er kann selbst im Scheidungsverfahren und in den anhängigen Folgesachen, insbesondere betreffend den nachehelichen Unterhalt für die Ehefrau sowie den Zugewinnausgleich, keine Anträge stellen.

Bei dieser Konstellation kommt es im Scheidungsverfahren für den nicht anwaltlich vertretenen Ehegatten nicht selten zu nachteiligen rechtlichen Konsequenzen.

Wenn Sie sicher sein wollen, dass ihre rechtlichen Interessen bei Trennung und Ehescheidung gewahrt werden, sollten Sie es sich daher wert sein, Geld für einen eigenen Anwalt für Familienrecht auszugeben.

Weitere Informationen zum Scheidungsverfahren finden Sie auf www.scheidung.org.

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