Die Hauptverhandlung

Der Richter bestimmt gemäß § 213 StPO den Termin zur mündlichen Verhandlung und ordnet nach § 214 Abs. 1 Satz 1 StPO die erforderlichen Ladungen an. Der Angeklagte ist verpflichtet, aufgrund ordnungsgemäßer Ladung zum Verhandlungstermin zu erscheinen. Erscheint dieser nicht zur Hauptverhandlung kann das Gericht wegen seiner grundsätzlichen Anwesenheitspflicht in der Hauptverhandlung einen Vorführungs-oder einen Haftbefehl erlassen, wenn das Ausbleiben des Angeklagten nicht genügend entschuldigt ist. 

In der mündlichen Verhandlung erfolgt nach der Verlesung der Anklageschrift durch den Staatsanwalt (§ 243 Abs. 3 Satz 1 StPO) eine Belehrung des Angeklagten durch das Gericht darüber, dass es diesem freisteht, auszusagen (§ 243 Abs. 4 Satz 1 StPO). Sollte der Angeklagte hierzu bereit sein, erfolgt im Anschluss daran seine Vernehmung (§ 243 Abs. 4 Satz 2 StPO). Anschließend erfolgt die Beweisaufnahme gemäß den § 244 ff. StPO (insbesondere Zeugen-und Sachverständigen Aussagen). Danach folgen die Schlussplädoyers des Staatsanwalts und des Verteidigers (§ 258 Abs. 1 StPO). Das letzte Wort hat der Angeklagte gemäß § 258 Abs. 2, 2. Halbsatz, Abs. 3 StPO. Nach geheimer Beratung und Entscheidung kommt es gemäß § 260 StPO zur Verkündung des Urteils, welches verlesen wird

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