Das Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht ist ein Sonderstrafrecht für Beschuldigte, die sich in der Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsensein befinden. Für die Frage, ob Jugendstrafrecht anwendbar ist, kommt es auf das Alter des Beschuldigten zur Tatzeit an. Unter 14 Jahren liegt eine strafrechtliche Verantwortlichkeit nicht vor. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist Jugendstrafrecht zwingend anzuwenden, sofern die strafrechtliche Verantwortlichkeit bejaht wird. Ob für die Rechtsfolgen Jugendstrafrecht oder das allgemeine Strafrecht anzuwenden ist, richtet sich nach dem Einzelfall. Ist der Beschuldigte zum Zeitpunkt der Tat über ein 20 Jahre alt gewesen, so ist zwingend das allgemeine Strafrecht anzuwenden. Eine Ausnahme liegt jedoch dann vor, wenn gleichzeitig frühere Taten abgeurteilt werden, bei denen das Jugendstrafrecht Anwendung findet.

Im Jugendstrafverfahren steht dem Richter eine Reihe von Sanktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Nach § 5 JGG unterscheidet man zwischen drei Gruppen: Erziehungsmaßregel, Zuchtmittel und Jugendstrafe. Die Wahl der Rechtsfolge richtet sich danach, welche nach der Persönlichkeit des Täters den besten Erfolg für seine Resozialisierung verspricht

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