Das Strafbefehlverfahren

Der Erlass eines Strafbefehls kommt nur bei minder schwerer Kriminalität in Betracht, um das Verfahren schnell und ohne Komplikationen abzuschließen. Dadurch kann der Strafverfahren abgekürzt werden, sodass keine Hauptverhandlung anberaumt werden muss. Zulässig ist das Strafbefehlsverfahren gemäß § 407 Abs. 1 Satz 1 Alternative 1 StPO nur bei Vergehen vor dem Strafrichter. Sofern der Richter keine Bedenken nach § 408 Abs. 3 Satz 1 StPO gegenüber dem Strafbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft hat, erlässt er den Strafbefehl. Er beraumt nach § 408 Abs. 3 Satz 2 StPO die Hauptverhandlung an, sofern Bedenken bestehen. Darüber hinaus kann antragsgemäß einen Strafbefehl zu erlassen mangels hinreichenden Tatverdachts durch den Richter abgelehnt werden, § 408 Abs. 2 StPO. Gegen den Strafbefehl kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch erhoben werden (§ 410 Abs. 1 StPO). Hiernach wird, sofern der Einspruch nicht nach § 411 Abs. 1 Satz 1 StPO durch das Gericht verworfen wird, gemäß § 411 Abs. 1 Satz 2 StPO die Hauptverhandlung anberaumt. Der Einspruch kann bis zum erstinstanzlichen Urteil zurückgenommen werden. In der Hauptverhandlung ist jedoch die Zustimmung der Staatsanwaltschaft notwendig.

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